Planetenjäger

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Titel: Planetenjäger
Autor: George R. R. Martin, Gardner Dozois, Daniel Abraham
Verlag: Penhaligon
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-7645-3172-0
Preis: 14,99€ eBook: 11,99€

 

 

inhalt

Ramon Espejos Leben verläuft bei Weitem nicht so wie geplant. Nicht nur, dass er auf einem kaum erschlossenen Kolonieplaneten gestrandet ist. Er muss auch noch vor der Justiz in die Wildnis flüchten, weil er im Streit um eine Frau seinen Gegner getötet hat. Dort wird er von einem bislang unbekannten Alien-Volk gefangen genommen. Daentkommt ein anderer menschlicher Gefangener der Kontrolle der Aliens. Diese zwingen Ramon, den Flüchtigen für sie zu verfolgen. Er soll ihn aufhalten, bevor die Kolonie von der Existenz der Aliens erfährt. Aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit für seine eigene Flucht?

cover

Man sieht schon auf den ersten Blick, dass es sich hier um eine Sci-Fi Geschichte handelt, wenn man sich das Cover anschaut. Der grünliche, schimmernde Planet der dort abgebildet ist, ist der kaum erkundete Kolonieplanet São Paulo. Im Vordergrund sehen wir ein Raumschiff, welches auf diesen zusteuert. An sich finde ich das Cover sehr schlicht gehalten, so dass es nicht zu viel von der Geschichte preisgibt. Dennoch gefällt es mir gut.

meine meinung

Ramón Espejo ist ein unsympathischer, gewalttätiger, gemeiner und leicht soziopathischer Charakter, den wir im laufe dieser Geschichte begleiten. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund, ist eingebildet und nutzt die Menschen zu seinen Vorzügen aus. Also war es für mich mal ein ganz anderer Hauptprotagonist, mit dem ich klar kommen musste. Zwar konnte ich ihn stetig nicht ausstehen, aber bis zum Ende des Buches habe ich tatsächlich darauf hingefiebert, dass er sich durchkämpft.

Da er in einer Bar einen Kerl umgebracht hat, versucht er unterzutauchen und fliegt mit seinem Transporter durch die Wildnis um seinen Job nachzukommen und Rohstoffe zu suchen. Doch es kommt nicht so wie gedacht und plötzlich findet er sich einem Versteck von Aliens gegenüber wieder. Und der Jäger wird zum gejagten.

In diesem Buch befanden sich immer wieder Twists, die mich zum weiterlesen animiert haben. Ich würde liebend gerne weiter auf diese eingehen, da sie sehr wichtig für dieses Buch sind, aber keiner mag Spoiler! Es war einfach nur witzig zu sehen, wie bei „Ramón“ eine Entwicklung zeigte, aber dann dieser Prozess doch nicht stattfand.

An manchen Stellen hat sich das Buch hin und wieder gezogen, aber die interessante Welt und Geschichte hat dies wieder wett gemacht. Ramón versucht in der Wildnis zu überleben, doch mit einem Alien an seiner Seite und vielen anderen Einflüssen fällt es nicht so leicht. Dazu kommt noch, dass sie auf der Suche nach jemanden sind, doch es stellt sich heraus, dass diese Sache nicht ganz so einfach ist..

Maneck ist einer dieser Aliens die wir kennen lernen. Wie sich herausstellt versteckt sich diese Rasse schon seit längerem auf diesem Planeten und der Leser erfährt auch vor wem. Die Dialoge zwischen ihm und Ramón haben mich immer wieder zum lachen gebracht, besonders als es um die Dinge ging, die ein Mensch von Natur aus tun muss.

An sich ist die Geschichte sehr interessant. Obwohl es ein Sci-Fi Buch muss ich sagen, dass man dies nicht so sehr merkt, bis auf die Tatsache, dass Aliens in dieser Welt existieren. Es wird kaum auf die Technik oder auf das Leben auf diesem Kolonieplaneten eingegangen.

fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es dem Genre Sci-Fi nicht zu 100% gerecht wird. Es war mal was ganz anderes ein Arschloch als Protagonisten zu haben (so fasse ich mal die Charaktergegebenheiten von Ramón zusammen). Durch die vielen auftretenen Plot Twists bleibt die Geschichte interessant, besonders weil diese drei Autoren den Hang dazu haben ein Kapitel mit einem Cliffhanger zu beenden, was einen selbst dazu bringt weiterlesen zu müssen. Super Geschichte, klare Leseempfehlung, aber nur wenn man offen ist, sich mit einem etwas anderen Hauptprotagonisten auseinander zu setzen!

Vielen Dank dem Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

4s

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